Busfahrer streiken in Tübingen (Foto: SWR, Betina Starzmann)

Stadtverkehr war lahmgelegt Streik der Busfahrer in Reutlingen

Die Busse fahren wieder. Nach einem Warnstreik am Dienstagmorgen werden in Reutlingen wieder alle Linien bedient. Die Gewerkschaft Verdi kämpft für mehr Geld.

Rund 100 Busfahrer und Kollegen aus den Werkstätten hätten sich an dem Streik beteiligt, teilte die Gewerkschaft Verdi dem SWR am Dienstagmittag mit. Betroffen war der Stadtverkehr. Laut Verdi ab acht Uhr morgens, nachdem die Schüler noch befördert worden waren.

Am Montag war Tübingen dran

Rund hundert Busfahrer haben bereits am Montag in Tübingen ihre Arbeit niedergelegt.Von acht Uhr am Morgen an ging mit dem TüBus nichts mehr. Davor wurde noch der Großteil der Schüler und Pendler zur Schule, beziehungsweise zur Arbeit gebracht. Am Vormittag fuhren lediglich vereinzelt Busse zu den Uni-Kliniken; außerdem versorgte ein Shuttlebus Patienten, die Termine in der Klinik hatten.

Kunden haben Verständnis

Um 13:30 Uhr wurde der Streik nach einer Kundgebung auf dem Europaplatz beim Bahnhof beendet. Dort waren auch die Stadtwerke mit einem Infostand vor Ort, um die Fahrgäste über den Streik zu informieren. Sowohl die Gewerkschaft Verdi als auch die Stadtwerke waren zufrieden mit dem Ablauf des Streiks. Frühzeitige Gespräche und Informationen für die Fahrgäste hätten dafür gesorgt, dass viele Busnutzer Verständnis für den Streik gehabt hätten, so ein Verdi-Sprecher.

Noch kein Angebot

In den Tarifverhandlungen für das private Omnibusgewerbe fordert Verdi für die rund 9.000 Beschäftigten 5,8 Prozent mehr Geld. Die Arbeitgeber haben bislang kein Angebot vorgelegt. Nächste Verhandlungsrunde ist am Donnerstag.

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