Universität Tübingen hofft auf Millionen Spannung vor Exzellenz-Entscheidung

Die Tübinger Uni und fünf weitere Hochschulen in Baden-Württemberg blicken gespannt nach Bonn. Am Freitagnachmittag erfahren sie, wer 100 Millionen Euro bekommt.

In Bonn tagt die Exzellenzkommission. Sie setzt sich aus Experten und den Wissenschaftsministern von Bund und Ländern zusammen. Sie bestimmt, welche elf von 22 Unis bundesweit, die noch im Rennen sind, in den kommenden Jahren den Titel Exzellenzuniversität bekommen. Er ist mit 15 Millionen Euro pro Jahr verbunden, sieben Jahre insgesamt.

Neue Aula mit Brunnen (Foto: Pressestelle, Uni Tübingen)
Hofft auf 100 Millionen Euro: Die Universität Tübingen. Pressestelle Uni Tübingen

Für Tübingen geht es also um 100 Millionen Euro. Die Bewerbungsbedingungen sind erfüllt, seit die Deutsche Forschungsgemeinschaft vor knapp einem Jahr zugesagt hat, drei sogenannte Cluster an der Tübinger Uni mit Millionenbeträgen zu fördern.

Titelverteidiger

Tübingen trägt den Titel Exzellenzuniversität bereits seit der letzten Runde vor sieben Jahren. Auf das internationale Renommee habe sich das sehr positiv ausgewirkt, heißt es an der Uni.

Geld genutzt

Mit den Fördermillionen habe sie unter anderem ein Zentrum für personalisierte Medizin aufgebaut und wissenschaftliche Nachwuchskräfte unterstützt.

Kritik von Studierenden

Studierende, auch aus Tübingen, kritisieren den Wettbewerb. Einige wenige werden massiv gefördert, der Rest müsse mit enormen finanziellen Problemen kämpfen, sagen sie. Das Geld solle besser in den Erhalt der Bildungslandschaft und Vielfalt investiert werden.

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