Universität Tübingen baut Forschung aus Künstliche Intelligenz auf dem Vormarsch

Die Universität Tübingen baut ihre Forschung zur künstlichen Intelligenz weiter aus. Gleich fünf neue Professoren werden das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven untersuchen.

Die fünf neuen Wissenschaftler forschen in der Informatik, in der Augenheilkunde oder auch in der Neurowissenschaft. Die Lehrstühle sind ein Beitrag der Uni zum Forschungsprojekt Cyber-Valley im Raum Tübingen / Stuttgart. Es ist eines der größten Forschungsprojekte im Land: Dort arbeiten unter anderem das Max-Plack-Institut, die Regierung, Universitäten und Partner aus der Industrie zusammen.

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Wie lernen Computer?

Die Informatik will zum Beispiel herausfinden, wie Computer lernen können, ihre Umgebung wahrzunehmen und zu interpretieren. Damit könnten unter anderem selbstfahrende Autos sicherer werden.

Region spielt wichtige Rolle

Mit dem Ausbau dieser Forschung trage die Uni Tübingen dazu bei, dass die Region international zu einem Schwergewicht im Bereich der Künstlichen Intelligenz werde, sagte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer.

Herzstück in Tübingen

Im Dezember 2016 wurde das Cyber Valley in der Region Stuttgart / Tübingen gegründet. Der Forschungsverbund soll die Entwicklung der künstlichen Intelligenz auf eine neue Ebene führen und Grundlagenforschung für das maschinelle Lernen vorantreiben. Herzstück des Projektes ist der Neubau des Max-Planck-Instituts für Intelligente Systeme in Tübingen. Vor genau einem Jahr wurde das 40 Millionen teure Gebäude eröffnet.

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