Uniklinik Tübingen setzt auf Telemedizin Ferndiagnose verbessert ländliche Versorgung

Die Telemedizin ist die Zukunft, so der ärztliche Direktor der Tübinger Uniklinik, Michael Bamberg. Sie könne Versorgungslücken auf dem Land schließen.

Telemedizin bedeutet Fernbehandlung. Mit Hilfe moderner Kommunikationstechnologie können sich dabei Ärzte und Pflegekräfte über Krankheitsbilder von Patienten austauschen. Die Uniklinik Tübingen arbeitet schon länger im Bereich Telemedizin eng mit Krankenhäusern in Albstadt, Balingen und Reutlingen zusammen, so der ärztliche Direktor der Tübinger Uniklinik Michael Bamberg bei einem Pressegespräch am Donnerstagabend.

Muttermal per Ferndiagnose

Geht zum Beispiel im Raum Balingen ein Patienten mit einem auffälligen Muttermal auf der Haut zum Arzt, kann der schnell einen Spezialisten an der Tübinger Uniklinik kontaktieren - dank moderner Kommunikationstechnologie. Gemeinsam können sie sich den Befund anschauen und weitere Schritte festlegen. Das Uniklinikum plant, die Telemedizin in den kommenden Jahren weiter auszubauen, um so den ländlichen Raum medizinisch besser zu versorgen.

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