Universität Stuttgart hat neuen Vorlesungsstandort für Maschinenbau Campus Schwarzwald in Freudenstadt eingeweiht

Schon lange wünschen sich Industrie und Politik im Nordschwarzwald einen Universitätsstandort. Nach über zwei Jahren Bauzeit ist jetzt der Campus Schwarzwald in Freudenstadt eröffnet worden.

Maschinenbau-Studenten der Universität Stuttgart können an dem neuen Campus praxisbezogen ihren Master machen. So gibt es ein Labor, in dem die Studierenden forschen können. Außerdem werden in Freudenstadt Vorlesungen in "Nachhaltigkeit" sowie in "Führung und Management" angeboten.

Eröffnung Campus Schwarzwald (Foto: SWR, Beschorner, Sarah)
OB Julian Osswald (zweiter von links) mit Vertretern aus Politik, Hochschule und Wirtschaft bei der Eröffnung des Campus Schwarzwald Beschorner, Sarah

Enge Zusammenarbeit mit Firmen

Mehrere Firmen im Nordschwarzwald arbeiten mit dem Campus eng zusammen. Das heißt, die Unternehmen bieten Praktika an oder stellen teilweise die Dozenten, wie zum Beispiel die Firma Schmalz für Vakuumtechnik aus Glatten oder Maschinenbauer Homag aus Schopfloch.

Traum erfüllt

Das sei ein großer Tag für Freudenstadt. Es sei immer ein Traum gewesen, hier einen Vorlesungsstandort zu haben, sagte Freudenstadts Oberbürgermeister Julian Osswald bei der offiziellen Einweihung des Campus Schwarzwald am Dienstag.

Campus Schwarzwald Aussenansicht (Foto: Pressestelle, Campus Schwarzwald)
Der Campus Schwarzwald in Freudenstadt Pressestelle Campus Schwarzwald

"Der Campus hat allein schon durch seinen Neubau eine enorme Präsenz in der Stadt. Vielmehr ist er aber wahr gewordene Vision eines attraktiven Standorts für innovative Unternehmen. Für mich persönlich hat sich an diesem Projekt gezeigt, was alles möglich ist, wenn Wirtschaft, Wissenschaft und Politik an einem Strang ziehen."

Freudenstadts Oberbürgermeister Julian Osswald

Kosten von acht Millionen Euro

Die Gebäude in Freudenstadt mit Büros, Vorlesungssälen, Maschinenhalle, Labor und Kantine sind nach mehr als zwei Jahren Bauzeit jetzt fertig. Die Kosten liegen bei rund acht Millionen Euro. Der laufende Betrieb des Campus wird von Wirtschaft und öffentlicher Hand finanziert: Die Unternehmen, die dem Förderverein Campus Nordschwarzwald angehören, beteiligen sich mit 550.000 Euro, Stadt und Landkreis Freudenstadt zahlen jeweils 250.000 Euro.

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