Zuschauer im Kreuzeichestadion Reutlingen (Foto: SWR, Georg Filser)

Ulm gewinnt und zieht ins WFV-Finale Es blieb ruhig beim Spiel Reutlingen - Ulm

Die Polizei stand in Hab-Acht-Stellung, denn die Fans des SSV Reutlingen und von Ulm 1846 sind sich nicht gerade wohlgesonnen. Aber es blieb ruhig - und Ulm gewann 4:1.

Das WFV-Pokalhalbfinale zwischen dem SSV Reutlingen und dem SSV Ulm war als Hochrisikospiel eingestuft worden; die Polizei rechnete mit Auseinandersetzungen der beiden Fußball-Fanlager. Rund 500 Beamte hatte die Polizei im Einsatz, um beide Gruppen voneinander fernzuhalten. Das Konzept ging weitgehend auf: Vor Anpfiff des Spiels wurden die rund 1.000 Ulmer Fans vom Reutlinger Hauptbahnhof von der Polizei zum Stadion an der Kreuzeiche eskortiert und so beaufsichtigt.

Angriffsversuche abgewehrt

Dort angekommen, sahen die etwa 4.300 Fans ein zunächst hart umkämpftes Spiel, das am Ende für die Reutlinger mit 1:4 jedoch deutlich verloren ging. Nach dem Abpfiff versuchten noch einige rivalisierende Fans aufeinander loszugehen, was die Polizei jedoch verhinderte. Auch ein bereit gestellter Wasserwerfer musste nicht zum Einsatz kommen.

Die Fangruppen von Ulm und Reutlingen gelten seit Jahren als verfeindet. Vor fünf Jahren stürmten einige Fans in Reutlingen den Platz und gingen aufeinander los.

STAND