Tübingen OB Palmer will abgeschobenem Pakistani helfen

Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) will einem abgeschobenen pakistanischen Staatsbürger die Rückkehr ermöglichen. Der Mann hat laut Innenministerium in seinem Asylantrag falsche Angaben gemacht. Deswegen bekam er keine Aufenthaltsgenehmigung. Weil er aber seit sieben Jahren in Tübingen lebt, arbeitet und mit einer Deutschen verheiratet ist, wurde ihm von offiziellen Stellen empfohlen, aus- und dann wieder einzureisen – auf dem Ticket der Familienzusammenführung. Das lehnte der Pakistani ab. Das Regierungspräsidium hat deshalb vor gut einer Woche die Abschiebung vollzogen. Der Tübinger OB sagte jetzt, er habe mit der Ausländerrechtsbehörde einen neuen Vorschlag erarbeitet. Demnach soll der Mann trotz Sperre wieder einreisen können. In einer Erklärung des Stuttgarter Innenministerium heißt es zu dem Fall, der Mann habe den deutschen Staat getäuscht und sei auch rechtskräftig wegen Falschbeurkundung verurteilt worden.

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