Blick auf die Auslagen eines Marktstandes auf dem Umbrisch-Provencalischen Markt in Tübingen- (Foto: SWR, Sarah Beschorner)

Tausende Besucher in Tübingen erwartet Leckeres auf dem umbrisch-provenzalischen Markt

Es duftet in den Gassen: nach Lavendel, Spanferkel oder frisch gebackenen Cantuccini. Zum 25. Mal haben sich Händler aus Tübingens Partnerstädten auf den Weg gemacht, um feine Sachen zu verkaufen.

Einmal im Jahr kann Tübingens Altstadt mit südlichem Flair aufwarten. Kübelpalmen sind aufgestellt und die Stände bieten Spezialitäten aus Aix-en-Provence in Frankreich und Perugia in Italien an. Am Mittwochmittag wurde der Markt eröffnet. Bis Sonntagabend werden wieder viele Besucher aus dem ganzen Umland erwartet.

Dauer

Auch nach 25 Jahren sei der Markt als Symbol sehr wichtig, sagte Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) bei der Eröffnung. Städtepartnerschaften sind entstanden, um Feindschaften zu überwinden und zusammenzustehen, so Palmer. Damit stehe der umbrisch-provenzalische Markt für das Verbindende in Europa.

Händler kommen seit vielen Jahren

Tatsächlich gibt es auf dem Markt gelebten Zusammenhalt. Hans Bieringer und seine französische Frau Marie-Odile haben seit Jahren einen Stand mit Honig, Marmelade und Lavendelsträußchen. Die beiden leben in der Provence, betrachten Tübingen aber auch als Heimat. Seit vielen Jahren ist auch Nello Pasterelli mit seinem Schokoladenstand auf dem Tübinger Markt. Er liebe Tübingen, sagt er, und komme jedes Jahr sehr gerne an den Neckar.

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