Viviana Weschenmoser (Foto: SWR)

Spekulationen über mögliche Parallelen zu Lübcke-Mord Fühlt sich die Horber Politikerin Weschenmoser bedroht?

Nach dem Mord am hessischen Regierungspräsidenten Lübcke bekommt der Fall Weschenmoser neue Brisanz. Die SPD-Politikerin aus Horb hatte drei Patronen in ihrem Briefkasten gefunden.

Im Internet schlägt der Fall von Viviana Weschenmoser größere Wellen, auch weil der Satiriker Jan Böhmermann das Thema aufgegriffen hat. Die Horber SPD-Politikerin hatte vergangene Woche scharfe Munition in ihrem Briefkasten gefunden. Ohne irgendeinen Hinweis, was das soll und wer das war. Weschenmoser erstattete Anzeige.

Neue Dimension

Seit dem Mord an dem hessischen Regierungspräsidenten Lübcke bekommt alles eine neue Dimension. Könnte es sich bei dem Brief auch um einen Einschüchterungsversuch handeln? Womöglich ebenfalls aus dem rechten Spektrum?

Dauer

Keine Angst

Die 28-jährige Weschenmoser hält das alles für pure Spekulation. Mit dem Fall Lübcke verbinde sie absolut nichts, sagte sie in einem SWR-Interview. Angst habe sie deswegen auch nicht. Sie fühle sich in Horb (Kreis Freudenstadt) sicher. Polizeischutz sei nicht nötig. Auch werde sie sich künftig mit politischen Äußerungen gegenüber rechts nicht mehr zurückhalten. Politische Hetze gegen einzelne Personen dürfe nicht geduldet werden.

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