Luftaufnahme der Baustelle bei den SRH Kliniken in Sigmaringen. (Foto: SRH Kliniken Sigmaringen;)

Spatenstich mit Sozialminister Lucha Neubau der SRH Klinik in Sigmaringen

Sieben neue Operationssäle, eine größere Onkologie und ein Herzkatheter-Labor - all das wird ab jetzt in Sigmaringen gebaut. Etwa hundert Millionen Euro wird der Neubau kosten.

Vor dem bestehenden Krankenhaus ist bereits die Grube für den Erweiterungsbau ausgehoben. Am Mittwochmorgen reiste zum feierlichen Baubeginn auch Sozialminister Manfred Lucha (Grüne) an. Denn das Land übernimmt 33 Millionen Euro der Baukosten. Den weit größeren Teil investiert der Klinikbetreiber, die Stiftung Rehabilitation Heidelberg (SRH). In der Gesamtsumme von rund hundert Millionen Euro steckt auch die Modernisierung des bestehenden Gebäudes. Das ist mit seinen 40 Jahren renovierungsbedürftig.

Bessere Zimmer-Ausstattung

Der Neubau wird 7.800 Quadratmeter Fläche haben, einen neuen Ambulanzbereich, sieben Operationssäle und 152 neue Patientenbetten, erklärte SRH Geschäftsführerin Melanie Zeitler-Dauner beim offiziellen Baustart. Zusätzliche Betten wird es künftig nicht geben. Es bleibt bei rund 520, verteilt auf die drei SRH Klinik-Standorte Sigmaringen, Bad Saulgau und Pfullendorf. Dafür sollen künftig der medizinische Bereich wie auch die Stationszimmer auf den neuesten Stand gebracht werden.

Versorgung auf dem Land

So entsteht zum Beispiel auch eine neue Diagnostikabteilung mit Endoskopie und Herzkatheter-Labor. Das ist gut für die Region, so Landrätin Stefanie Bürkle. Damit könne man im Flächenlandkreis Sigmaringen die medizinische Versorgung sicherstellen. Ganz ähnlich sieht das auch Landessozialmister Manfred Lucha. Durch die Stärkung des Standorts hätten auch die zwei kleineren SRH Kliniken in Pfullendorf und Bad Saulgau eine Zukunft, sagte er.

Die SRH Kliniken hoffen, dass die Bauarbeiten in drei Jahren beendet sind.

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