Sonderausstellung mit edlem Geschirr "Glanzstücke" auf Schloss Sigmaringen

Sonderausstellung mit edlem Geschirr "Glanzstücke" auf Schloss Sigmaringen

Katharina Fürstin von Hohenzollern und ihr Gemahl Karl Friedrich, Chef des Hauses Hohenzollern-Sigmaringen. Ihnen gehören sämtliche Ausstellungsstücke, die sie am Freitag bei einem kleinen Empfang präsentierten. Katharina sammelt Porzellan und benutzt das unterschiedliche Geschirr abwechselnd – je nach Anlass, Jahreszeit und Stimmung. (Foto: SWR, Heinkel)
Katharina Fürstin von Hohenzollern und ihr Gemahl Karl Friedrich, Chef des Hauses Hohenzollern-Sigmaringen. Ihnen gehören sämtliche Ausstellungsstücke, die sie am Freitag bei einem kleinen Empfang präsentierten. Katharina sammelt Porzellan und benutzt das unterschiedliche Geschirr abwechselnd – je nach Anlass, Jahreszeit und Stimmung. Heinkel
Der französische Salon mit der großen Tafel. Er ist Teil der Schau. Man kann ihn jetzt bei den regulären Führungen durch das Schloss bewundern. Den ganzen Sommer über bleibt die Tafel eingedeckt. Heinkel
Der über sechs Meter lange und feierlich eingedeckte Tisch ist das Herzstück der Schau. Blumenschalen, Obstteller und Kerzenständer stehen auf Spiegeltafeln und sind ein Blickfang. Heinkel
Zu jedem Gedeck einer fürstlich-festlichen Tafel gehören Meissner-Porzellan, Silber-Besteck, mehrere Kristallgläser und kleine Silberschälchen mit Löffelchen für das Salz. Heinkel
Silberne Kannen eignen sich für Tee und heiße Schokolade. Im Bestand des Hauses Hohenzollern gibt es einige – bislang verstreut, jetzt für die Ausstellung zusammengetragen. Heinkel
Ein Gedeck der neueren Zeit. Die Fürstin benutzt es zu Hause – gerade in dieser Jahreszeit, weil die Maiglöckchen jetzt blühen. Heinkel
„Nach Golde drängt, am Golde hängt doch alles. Ach wir Armen!“ Ein Seufzer von Gretchen im „Faust“ von Goethe. Gold bedeutet nicht nur Reichtum, sondern auch Prunk und Repräsentation. Im Roten Salon von Schloss Sigmaringen sind viele goldene Kunstwerke zu sehen. Heinkel
Ein Necessaire – also ein historisches Köfferchen mit Gegenständen fürs Private. Der klitzekleine Korkenzieher war natürlich nicht für Weinflaschen gedacht, sondern für Parfümflakons. Die waren verkorkt, bevor der Schraubverschluss erfunden wurde. Heinkel

Es kommt nicht nur darauf an, was man isst und trinkt, sondern auch darauf, welches Geschirr man dabei benutzt. Das demonstriert eine Ausstellung auf Schloss Sigmaringen.

Ab dem 18. Mai zeigt das Hohenzollernschloss seinen Besuchern funkelndes Silber, leuchtendes Gold und feinstes Porzellan. Für die Dauer der Schau ist erstmals und einmalig auch die Porzellankammer geöffnet.

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