Motorradunfälle in der Region (Foto: SWR, Ralf Zwiebler/z-media)

Reutlinger Polizei kündigt verstärkte Kontrollen an Motorradfahrer drehen wieder auf

Die Albaufsstiege und die Schwarzwaldhochstraße sind beliebte Strecken bei den Motorradfahrern. Allerdings passieren dort auch immer wieder Unfälle. Manche sind sogar tödlich.

Jeder dritte Verkehrstote und jeder fünfte Schwerverletzte sei ein Motorradfahrer, so die Bilanz der Reutlinger Polizei. Mehr als die Hälfte der Unfälle wurden von den Bikern selbst verursacht. Insgesamt zwanzig Motorradfahrer sind im vergangenen Jahr bei Unfällen in der Region ums Leben gekommen, so die Auskunft der Polizeipräsidien in Reutlingen und Tuttlingen.

Zu hohe Geschwindigkeit

Hauptursache war immer wieder zu hohe Geschwindigkeit. Aber auch fehlende körperliche Fitness der Fahrer und technische Mängel an den Motorrädern haben laut Polizei gerade zum Anfang der Saison zu mehr Unfällen geführt. Auch seien die Straßen nach den Wintermonaten oft von Salz und Splitt verunreinigt, so die Reutlinger Polizei. Vom Frost aufgerissene Schlaglöcher stellten für Zweiradfahrer besondere Gefahren dar. Hinzu kämen bei beliebten Strecken in den Albtälern schattenreiche Kurven und Waldstücke, die morgens noch rutschig sein können, so die Reutlinger Behörde.

Defensivere Fahrweise

Neben Tipps zur Vorbeugung von Unfällen setzt die Polizei auf verstärkte Kontrollen auf den beliebten Biker-Strecken auf die Alb, in den Albtälern und auf der Schwarzwaldhochstraße. Das hat in den vergangenen Jahren zu einer deutlich defensiveren Fahrweise der Motorradfahrer geführt.

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