Reutlinger OB 100 Tage im Amt Erster Schwörtag für Thomas Keck

So richtig Oberbürgermeister ist in Reutlingen erst, wer beim traditionellen Schwörtag vereidigt wurde. Am Sonntag hat Thomas Keck auch einen Ausblick auf sein Programm gegeben.

Ganz oben auf der Liste von Kecks Vorhaben stehen bezahlbares Wohnen und die Verkehrswende. Keck will die Regionalstadtbahn, mehr Busse und mehr Fahrräder in der Stadt.

Dauer

Für ihn steht fest, dass Autofahrer dabei in den kommenden Jahren benachteiligt werden müssen. Nur so könne man Stickoxide in der Stadt verringern. Dafür kritisiert die Reutlinger CDU den neuen Oberbürgermeister. Gabriele Gaiser sitzt für die CDU im Verkehrsausschuss und betont, dass der Verkehr für Pendler und für Kunden des Einzelhandels fließen müsse.

Ereignisreiche "Probephase"

Der Schwörtag fiel für Keck fast perfekt mit dem Stichtag zusammen, an dem Keck 100 Tage im Amt war. In diesen hundert Tagen hatte er viel zu tun: Er löste den Konflikt um ein besetztes Haus und musste auf Hiobsbotschaften zu Stuttgart 21 reagieren: Die Region Neckar-Alb droht vom Deutschlandtakt abgehängt zu werden. Keck fordert Nachbesserungen.

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