Hohenzollern im Rauhreif (Foto: dpa Bildfunk, Picture Alliance)

Öko-Angebote auf der Tourismusmesse noch ausbaufähig Nachhaltiger Urlaub auf der Schwäbischen Alb

Klimawandel, Flugscham und Fridays for Future-Bewegung - kann man eigentlich in der Region nachhaltig Urlaub machen? Unser Reporter Markus Beschorner hat sich auf der Tourismusmesse CMT umgeschaut.

Bei einem Rundgang über die Messe wird klar: nicht alle Touristiker sind auf Fragen zum nachhaltigen Tourismus vorbereitet. Manche Experten an den Ständen sind ratlos, andere zeigen sich über die Fragen überrascht. Es gibt aber auch vorbereitete Profis wie Alexandra Hepp am Stand der Laucherttal-Touristik. Das Thema werde schon mal nachgefragt und die Schwäbische Alb sei dafür prädestiniert, so Hepp. Denn man brauche kein Flugzeug und könne leicht mit Bus und Bahn anreisen.

Tourismus auf der schwäbischen Alb (Foto: dpa Bildfunk, Thomas Warnack)
Die Große Lauter bei Münsingen-Bichishausen im Biosphärengebiet Schwäbische Alb ist zu Deutschlands Naturwunder 2019 gewählt worden. Thomas Warnack

An allen Ständen wird eher allgemein auf die Themen Wandern und Radeln verwiesen. Es gibt Kanu-Touren auf dem Neckar oder auf der Lauter. Immer öfters wird auch auf den regionalen Genuss in den Gasthäusern verwiesen. Die Stadt Tübingen bietet zumindest einen ökologischen Stadtspaziergang. Aber so richtig Werbung wird mit dem Thema nachhaltiger Urlaub noch kaum gemacht.

Mit dem Elektroauto unterwegs

Eine Ausnahme bietet beispielsweise der Stand Nördlicher Schwarzwald. Tino Klein zeigt einen Prospekt mit E-Mobil Paketen für Entdecker. Da werden beispielsweise Touren mit Elektroautos von Calw nach Bad Wildbad angeboten. Während die Autobatterie lädt, können die Besucher auf den Sommerberg wandern. Der Nordschwarzwald sei schon ziemlich gut ausgestattet mit Ladestationen, so Klein. Solche Angebote würden sich Anbieter anderer Stände auch wünschen. Doch der Ausbau dauert noch oder kann noch besser vermarktet werden. Das Thema nachhaltiger und klimaschonender Urlaub ist zumindest überall präsent. Auch bei den Besuchern der Stuttgarter Tourismusmesse.

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