Staatsanwaltschaft prüft Akten (Foto: picture-alliance / Reportdienste)

Nach Gewaltverbrechen an Geschäftsmann Polizei beendet Ermittlungen im Tötungsfall von Horb

Ein Mann wurde im November tot in seiner Wohnung in Horb (Kreis Freudenstadt) gefunden. Die Polizei geht von einem Verbrechen aus. Die Ermittlungen sind jetzt abgeschlossen.

Damit liegt der Fall bei der Staatsanwaltschaft Rottweil. Sie wird die Ermittlungsakten in den kommenden Tagen und Wochen prüfen müssen. Das Material sei sehr umfangreich, so Frank Grundke, der Sprecher der Staatsanwaltschaft, auf SWR Anfrage. Sind die Akten geprüft, entscheidet die Behörde, ob Anklage gegen den oder die Täter erhoben wird. Dies sei sehr wahrscheinlich, so Grundke.

Zwei mutmaßliche Täter

Die Obduktion der Leiche des Geschäftsmannes aus Horb-Nordstetten hatte ergeben, dass der 57-Jähige getötet worden ist. Zwei mutmaßliche Täter sind derzeit in Untersuchungshaft.

Eine 50-köpfige Sonderkommission hat in dem Fall ermittelt. Zuerst nahm die Polizei einen 27-jährigen Tatverdächtigen fest, der das Opfer gekannt hatte. Drei Tage später kam zusätzlich ein 32-jähriger Mann aus dem Kreis Ludwigsburg in Haft, der mit dem 27-Jährigen bekannt ist. Spuren und Ermittlungen haben laut Polizei ergeben, dass er an dem mutmaßlichen Mord in Horb-Nordstetten beteiligt war.

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