Erster Inklusionssporttag Tübingen (Foto: SWR, Magdalena Ebertz)

Erster Inklusionssporttag zieht viele Besucher an Mit und ohne Behinderung Sport machen an der Uni Tübingen

Einfach Mitmachen war das Motto des ersten Tübinger Inklusionssporttags. Über 300 Menschen mit und ohne Behinderung sind gekommen und wurden auf dem Uni-Sportgelände aktiv.

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Alle Besucher konnten sich in über 15 Sportarten ausprobieren - und das unter professioneller Aufsicht und Anleitung von Trainern in der Sporthalle der Tübinger Universität. Karate und Bogenschießen waren besonders beliebt. Dort war Konzentration gefordert. Im Fußball und Rollstuhlrugby ging es mehr ums Austoben. Auch Professoren der Universität und Tübingens Sozialbürgermeisterin Daniela Harsch setzten sich in den Rollstuhl, zogen Handschuhe an und spielten beim Rollstuhlrugby mit.

Wiederholung wünschenswert

Der Initiator des ersten Tübinger Inklusionssporttags Andreas Dietrich freute sich über die vielen unterschiedlichen Sportler.

"Für mich ist es eine große Freude, so viele Menschen zusammen Sport machen zu sehen. So verstehe ich auch Inklusion."

Organisator Andreas Dietrich vom Tübinger Sportinstitut
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Organisator Dietrich hofft auf eine Wiederholung. Hintergrund der Aktion ist die Unterzeichnung der Erklärung von Barcelona 2010. Damals hatte sich die Unistadt zu mehr Inklusion und Barrierefreiheit verpflichtet.

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