Ein zerstörtes Auto bei einem Unfall (Foto: Kamera24)

Kleintransporter fuhr bei Freudenstadt in Reisebus Ursache für tödlichen Zusammenstoß bleibt unklar

Wie es zu einem Unfall zwischen Loßburg und Freudenstadt gekommen ist, kann vermutlich nicht geklärt werden. Ein Mann kam ums Leben, ein weiterer wurde schwer verletzt.

Ein Sprecher der Polizei sagte dem SWR, man werde wohl nicht herausfinden, warum der Fahrer eines Kleinlasters von seiner Fahrspur abgekommen ist. Er prallte auf einen Reisebus und starb. Es gab außerdem Verletzte.

Spezialisten der Polizei haben sich die an dem Unfall im Nordschwarzwald beteiligten Fahrzeuge genau angeschaut. Sie prüften, ob ein technischer Defekt zu dem Unglück geführt haben könnte. Die Fahrzeuge wurden beschlagnahmt, damit man sie auch später noch untersuchen kann.

Auch die Befragung der französischen Busreisenden hat keine Anhaltspunkte ergeben. Sie waren seit Montagabend in einem Hotel untergebracht und werden nun wieder in ihre Heimat aufbrechen. Eine Obduktion des Unfallfahrers ist derzeit laut Polizei nicht geplant. Allerdings wird im Umfeld des Verstorbenen noch ermittelt, ob ein medizinischer Notfall als Auslöser dafür in Frage kommt, dass der Mann mit dem Transporter auf die Gegenfahrbahn kam.

Am Montag kurz nach 17 Uhr war der Kleintransporter mit dem französischen Reisebus kollidiert. Der 59-jährige Fahrer des Transporters war auf der B294 von Freudenstadt kommend in Richtung Loßburg unterwegs. In einer leichten Kurve kam er auf die Gegenfahrbahn und prallte dort frontal mit dem entgegenkommenden Reisebus zusammen.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Bus gegen die Leitplanken gedrückt, so dass sich die Bustüren nicht mehr öffneten.

Reisende mussten über Fenster gerettet werden

Deshalb mussten Fahrgäste des Busses von den Rettungskräften über die Fenster geborgen werden. Von den insgesamt 44 Fahrgästen einer Reisegruppe aus Frankreich wurden zehn leicht verletzt. Der 50-jährige Busfahrer wurde hinter seinem Steuer eingeklemmt und schwer verletzt. Er wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Unfallklinik nach Tübingen geflogen.

Weiteres Auto kracht in Unfallstelle

Unmittelbar im Anschluss an diesen Unfall konnte ein Kleinbus-Fahrer hinter dem Bus nicht mehr ausweichen und prallte in dessen Heck. Der Fahrer wurde leicht verletzt.

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