Lernfabrik für Auszubildende  (Foto: KIT)

Land gibt Geld für Lernfabriken 4.0 Labor mit Fertigungsstraße für Tübingen

Die Digitalisierung in den Betrieben muss frühzeitig erlernt werden. Schüler Tübinger Berufsschulen können künftig in einem Labor mit Fertigungsstraße lernen. Das Land gibt 300.000 Euro dafür.

"Lernfabrik 4.0" heißt das neue Labor mit Fertigungsstraße, das an der Tübinger Gewerblichen Schule entsteht. Auszubildende der Fachbereiche Metall- und Elektrotechnik sollen damit arbeiten und lernen, wie Automatisierung, Steuerung und Programmierung per Computer gelenkt wird. Mit 307.000 Euro fördert das Wirtschaftsministerium das Projekt, das insgesamt zwei Millionen Euro kostet. Davon profitieren sollen auch die Kaufmännische Wilhelm-Schickard-Schule in Tübingen und die Berufliche Schule in Rottenburg. Beide sollen Zugang zur neuen Lernfabrik bekommen.

Geld auch für Horb

Auch andere Schulen in der Region bekommen Geld vom Land: Die Ferdinand-von-Steinbeis-Schule Tuttlingen wird für die Einrichtung einer Lernfabrik 4.0 mit 250.000 Euro ausgestattet. Im Kreis Freudenstadt fließen 105.000 Euro an die Gewerbliche und Hauswirtschaftliche Schule in Horb.

Landesstrategie digital@bw

Im Rahmen der Landesstrategie digital@bw werden insgesamt 21 solcher "Lernfabriken 4.0" an beruflichen Schulen mit zusammen knapp fünf Millionen Euro gefördert.

STAND