Herbstzeitlose im Herbst (Foto: Getty Images)

Herbstzeitlose im Futter machen Tiere krank Tübinger Bauern bekämpfen Giftpflanze

Herbstzeitlose sehen zwar harmlos aus, für Tiere sind sie aber gefährlich. Vor allem kleingeschnitten im Futter. Deswegen suchen die Bauern im Kreis Tübingen nach Lösungen.

300 Gramm der Herbstzeitlosen können ein Pferd töten. Sie machen Schafe und Kühe krank, so Katharina Weiß von der Abteilung Landwirtschaft des Tübinger Landratsamts. Auf den Wiesen können die Tiere die Giftpflanze oft umgehen. Doch im Heu oder im Silofutter sind sie ihr ausgeliefert.

Extensive Landwirtschaft

Wegen der großräumigen Bewirtschaftung der Böden werden es immer mehr, so Weiß. Bei einem Treffen mit Landwirten in Kusterdingen (Kreis Tübingen) suchte die Expertin nach dem besten Zeitpunkt, wann man die Grünpflanze ausreißen kann.

Säckle leer machen

Die Devise lautet: Säckle leer machen, wie die Landwirte sagen. Gemeint ist damit, die Pflanze immer wieder auszureißen, bis das Säckle - also die Knolle im Boden - erschöpft ist und nicht mehr austreiben kann. Der früheste Zeitpunkt sei jetzt, im Frühjahr, so Weiss, wenn die Pflanze fast noch gar nicht zu sehen ist. Dann sollten die Spitzen abgeschnitten werden.

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