Die hohenzollerische Landesbahn unterwegs im Landkreis Sigmaringen (Foto: SWR, HzL)

Gleisbett beschädigt Gleisstopfmaschine auf der Zollernalbbahn

Der heiße Sommer hat das Gleisbett der Zollernalbbahn ausgetrocknet und beschädigt. Deshalb müssen Züge an vielen Stellen langsam fahren. Jetzt beginnen die Reparaturarbeiten.

Die Gleisstopfmaschine verdichtet den Schotter unter den Schwellen und richtet die Gleise auf den betroffenen Strecken der Zollernalbbahn. Bis Ende des Monats dürften die Reparaturen fertig sein, sagte ein Bahnsprecher dem SWR. Dann hätten die Zugverspätungen auf den Strecken Tübingen-Sigmaringen und Hechingen-Gammertingen ein Ende.

Reparaturarbeiten nur nachts

Auf diesen Strecken mussten in den letzten Wochen an bestimmten Stellen die Züge langsamer fahren, weil sich durch die lange Sommerhitze die Lage der Gleise verändert hatte. Damit es nicht noch mehr Verspätungen gibt, arbeitet die Gleisstopfmaschine nur in der Nacht.

Anschlusszüge nicht erreicht

Zur Zeit gibt es auf der Strecke Verspätungen von etwa fünf Minuten oder mehr, wenn wegen eingleisiger Abschnitte der Gegenverkehr abgewartet werden müsse, hieß es von Seiten der Bahn. Dadurch kam es vor, dass Anschlusszüge in Tübingen und Stuttgart nicht erreicht wurden. Die Bahn weist inzwischen bei der Online-Reiseplanung darauf hin.

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