Fortschrittszentrum für Künstliche Intelligenz Fraunhofer-Gesellschaft tritt Cyber Valley Tübingen-Stuttgart bei

Der Forschungsverbund Cyber Valley in der Region Tübingen-Stuttgart wächst. Für mittelständische Unternehmen entsteht ein Zentrum für Künstliche Intelligenz.

Das Land Baden-Württemberg und die Fraunhofer-Gesellschaft bauen für zehn Millionen Euro ein neues Zentrum für Künstliche Intelligenz (KI). Es heißt Fortschrittszentrum "Lernende Systeme" und soll nach eigenen Angaben mittelständische Unternehmen dabei unterstützen, die wirtschaftlichen Chancen der Technologie Künstliche Intelligenz für sich zu nutzen.

Fraunhofer goes Cybervalley. (Foto: SWR)
Fraunhofer goes Cyber Valley

Beitritt stärkt Cyber Valley

Mit der Gründung des Zentrums tritt die Fraunhofer-Gesellschaft dem Forschungsverbund Cyber Valley bei und stärke Europas größte Forschungskooperation auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz mit Sitz in der Region Tübingen-Stuttgart. Das sagte Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) bei der Präsentation des neuen Zentrums in Stuttgart am Donnerstag.

Neue Anlaufstelle für Mittelstand

Mit dem innovativen Ansatz sei man bundesweiter Vorreiter und schaffe eine neue KI-Anlaufstelle für den Mittelstand in Baden-Württemberg, so die Wirtschaftsministerin. Das KI-Fortschrittszentrum soll Forschungsprojekte durchführen, die für den Produktions- und Dienstleistungssektor relevant sind. Es dient als Schnittstelle zwischen der Wirtschaft und der Grundlagenforschung innerhalb des bestehenden Cyber Valley, hieß es.

Cyber Valley wächst

Mit dem neuen Fortschrittszentrum wächst das Cyber Valley an den Standorten Tübingen und Stuttgart weiter. Neben der Fraunhofer-Gesellschaft sind unter anderem das Tübinger Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme, die Universitäten von Stuttgart und Tübingen, die Firmen Bosch, ZF sowie die Autobauer Daimler und Porsche beteiligt.

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