Thomas Keck (SPD), Christian Schneider (CDU), Cindy Holmberg (Grüne), Carl-Gustav Kalbfell (FDP) (Foto: Privat)

Weitere Bewerbungen um Bosch-Nachfolge Spannender OB-Wahlkampf in Reutlingen erwartet

Die Reutlinger Oberbürgermeisterwahl nimmt Fahrt auf. Nun hat auch der Wunschkandidat der FDP, Carl-Gustav Kalbfell, seinen Hut in den Ring geworfen.

Kalbfell hatte sich für die Entscheidung einige Wochen Zeit genommen. Politisch, organisatorisch, personell und finanziell sei vieles abzuwägen gewesen. Er räumt ein, gewiss nicht zu den Favoriten zu zählen, sagt aber auch, dass er bereits viel Zustimmung erfahre. Derzeit ist Kalbfell Bürgermeister in Leinfelden-Echterdingen.

Holmberg für die Grünen

Cindy Holmberg soll für die Grünen in den Reutlinger Wahlkampf ziehen. Die 43-jährige Wirtschaftskorrepondentin und Kreisrätin setzte sich am Montagabend gegen ihren Konkurrrenten Holger Bergmann durch. Bei der Kandidatenkür vor einigen Wochen hatte es noch ein Patt gegeben. Der Reutlinger Stadtrat hatte danach seine Bewerbung im Rathaus abgegeben. Er hatte aber angekündigt, zurückzuziehen, wenn er nicht nominiert würde.

Offiziell fünf Bewerber

Der Reutlinger Stadtverwaltung liegen nach Angaben einer Sprecherin derzeit fünf Bewerbungen vor. Außer Bergmann hatte noch ein weiterer Kandidat , Ulli Bauer aus Eningen, ebenfalls in der Presse mitgeteilt, doch nicht anzutreten.

Keck für die SPD - Schneider für die CDU

Demnach bleiben also drei Kandidaten. Neben der grünen Holmberg sind dies Thomas Keck für die SPD und Christian Schneider von der CDU. Keck, Bezirksbürgermeister in Betzingen, wurde nach parteinternem Hickhack vergangene Woche nominiert. Der 54-jährige Schneider, CDU Fraktionsgeschäftsführer im Landtag, macht dagegen bereits seit Oktober Wahlkampf.

OB Bosch tritt nicht mehr an

Bewerberschluss für die Oberbürgermeisterwahl ist der 7. Januar. Gewählt wird am 3. Februar. Die amtierende Oberbürgermeisterin Barbara Bosch tritt nicht mehr an.

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