Hinweis auf Blutspendertag des Deutschen Roten Kreuzes (Foto: picture alliance / Paul Zinken)

Erreger soll sich nicht ausbreiten Q-Fieber: Blutspenden in Albstadt abgesagt

Insgesamt 55 Menschen mit Q-Fieber-Verdacht sind in der vergangenen Woche in Albstadt gemeldet worden. Deshalb wurde jetzt ein Blutspendetermin im Ortsteil Tailfingen abgesagt.

Auch anderswo darf niemand mehr Blut spenden, der sich in Albstadt aufgehalten hat, sagte ein Sprecher des Deutschen Roten Kreuzes dem SWR. Dieses Verbot gelte vorerst vier Wochen lang. Der Grund: Blutspenden, die den Q-Fieber-Erreger enthalten, dürfen nicht verarbeitet werden. Nachweisen lässt sich der Erreger aber nur in einem aufwändigen Verfahren nach der Spende.

Risiken eindämmen

Sicherer und einfacher sei es deshalb, Risikogruppen von vornherein auszuschließen, so der Blutspendedienst des Deutschen Roten Kreuzes. Wer Blut spenden will, wird in der Region deshalb nun gefragt, ob er in Albstadt wohnt, arbeitet oder zum Beispiel Freunde besucht hat. Dann wird entschieden, ob eine Spende möglich ist.

Die Krankheit wird vor allem von Schafen übertragen und kann für Schwangere und geschwächte Menschen gefährlich sein.

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