Landtagspräsidentin auf der Schwäbischen Alb Aras berührt von NS-Gedenkstätte Grafeneck

Zwei Tage lang besucht die Landtagspräsidentin Muhterem Aras verschiedene Gedenkstätten auf der Schwäbischen Alb. Zum Auftakt ging es nach Grafeneck im Kreis Reutlingen.

Sie bekomme Gänsehaut und es fühle sich unangenehm an, zu sehen, was während der Zeit der Nationalsozialisten mit Menschen angetan wurde, sagte Aras, beim Besuch des Dokumentationszentrums Grafeneck bei Münsingen. Auch wenn man viel über die Gedenkstätte gelesen habe, es sei schon was ganz anderes, selbst am Ort des Geschehens zu sein, so die Landtagspräsidentin in Grafeneck. Dort wurden 1940 über 10.000 Menschen mit Behinderungen oder psychischen Erkrankungen im Rahmen eines Euthanasieprogrammes ermordet.

Dauer
Sendedatum
Sendezeit
18:00 Uhr
Sender
SWR Fernsehen BW

Erzbergerhaus Buttenhausen

Auf ihrer Reise besucht Aras auch das Erzbergerhaus in Münsingen-Buttenhausen (Kreis Reutlingen). Die Erinnerungsstätte ist ein Museum zu Ehren des Zentrumspolitikers Matthias Erzberger, der 1921 von rechtsterroristischen Attentätern ermordet wurde.

Aras dankt Ehrenamtlichen

Auf dem Programm der Landtagspräsidentin stehen zudem die KZ-Gedenkstätte Bisingen und die Stauffenberg-Gedenkstätte in Albstadt-Lautlingen (beide Zollernalbkreis). Aras sagte, sie wolle damit zeigen, dass es wichtig sei, die Erinnerung an die Taten der Nazis wachzuhalten. Außerdem wolle sie damit auch den Ehrenamtlichen danken, die sich um die 70 Gedenkstätten in Baden-Württemberg kümmern.

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