Judenstern aus Metall liegt auf Straßenpflaster (Foto: picture-alliance / dpa)

80 Jahre Pogromnacht in der Region Gedenken an jüdische Opfer

Am 9. November 1938 ließen die Nazis die Synagogen anzünden. Damit begann eine neue Phase der NS-Politik bei der Verfolgung der Juden. Veranstaltungen in der Region erinnern daran.

In Tübingen werden ab 16:00 Uhr am Denkmal Synagogenplatz die Namen der ermordeten Tübinger Juden verlesen und ein jüdisches Gebet gesprochen. In den kommenden Tagen führen Kinder und Enkeln von Tübinger Juden Gespräche mit Tübinger Bürgern - vor allem mit Jugendlichen. 

Andacht in der Hechinger Stiftskirche

Am Freitagabend um 19:00 Uhr läuten in Hechingen (Zollernalbkreis) zunächst die Kirchenglocken der Stiftskirche St. Jakobus, bevor eine Andacht zum Gedenken an die Pogromnacht beginnt.

Gedenken in der Baisinger Synagoge

Auch in der Synagoge in Rottenburg-Baisingen (Kreis Tübingen) sind am Freitag und Samstag Gedenkveranstaltungen geplant. Dabei wird auch gefeiert, dass die Baisinger Synagoge nun seit 20 Jahren eine Gedenkstätte ist. Eine Kundgebung vor dem Museum jüdischer Betsaal in Horb (Kreis Freudenstadt) am Freitagabend steht unter dem Motto "Erinnern. Nachdenken. Vorsorgen."

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