Schloss Lichtenstein (Foto: dpa Bildfunk, Ulf Mauder)

Begründung des Verwaltungsgerichts Sigmaringen Streit um geplanten Windpark bei Schloss Lichtenstein

Ein unverstellter Blick oder fünf Windräder für den Ökostrom? Das Verwaltungsgericht genehmigte, zur Überraschung der Behörden, einen möglichen Bau. Nun kam vom Gericht die Begründung.

Auf 54 Seiten haben die Richter das Urteil dem Landratsamt Reutlingen und dem Regierungspräsidium Tübingen übermittelt. Darin erläutern sie ihre Entscheidung für den Bau der Windräder, die sie bereits im Februar getroffen haben. Ihrer Meinung nach verstoßen die Windräder nicht gegen den Denkmalschutz. Deshalb hatte das Verwaltungsgericht der Sonnenbühler Firma Sowitec den Bau der fünf Windräder am Schloss Lichtenstein zugestanden.

Weiteres Vorgehen abstimmen

Die Behörden, die Bürger vor Ort und auch der Besitzer vom Schloss sind allerdings gegen die Windräder. Die umfangreiche Begründung des Gerichts müssen die Behörden jetzt erstmal durcharbeiten. Nach Pfingsten werden das Regierungspräsidium und das Landratsamt ihr weiteres Vorgehen miteinander abstimmen, so ein Sprecher des Tübinger Regierungspräsidiums. Wie es in dem Streit weiter geht, ist noch offen.

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