34 Millionen Euro für schnelles Internet Spezialfirma baut im Schwarzwald Breitband aus

Der Breitbandausbau im Kreis Freudenstadt hat begonnen. Dafür wurde extra eine österreichische Firma engagiert, die mit einem besonderen Verfahren schnell und effektiv arbeitet.

Vertreter des Landkreises, von Firmen und Politiker haben am Montag zusehen können, wie ein Teilstück bei Seewald mit einer Spezialmaschine verlegt wird. Die Maschine funktioniert wie folgt: Stück für Stück arbeitet sich eine Fräse am Straßenrand vor. Eine mächtige Rolle ist vorne befestigt. Darauf sind die biegsamen Rohre, in die die Glasfaserstränge geschoben werden, aufgerollt. Fräsen und Versenken der Rohre in die Erde geschehen quasi zeitgleich, so Gerald Bartel von der österreichischen Firma Layjet. Bis zu fünf Kilometer Rohre könnten so am Tag verlegt werden.

Breitbandausbau in Seewald (Foto: SWR, Sarah Beschorner)
Breitbandausbau in Seewald Sarah Beschorner

Bis 2022 schnelles Netz für alle

Insgesamt 100 Kilometer Rohre wird die Firma im Kreis Freudenstadt in die Erde bringen. Die Kosten betragen 34 Millionen Euro. Bis 2022 sollen alle Städte und Gemeinden ein ausgebautes Glasfasernetz haben.

Landrat Michael Rückert verspricht sich davon bessere Wettbewerbsbedingungen. Auch Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel (CDU) ist froh darüber, dass der Breitbandausbau in seinem Wahlkreis Freudenstadt/Calw endlich vorangeht. Denn darauf hätten vor allem Gewerbetreibende sehnlichst gewartet.

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