Baden-Württemberg

Treibhausgas-Emissionen im Land um 5,6 Prozent gestiegen

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In Baden-Württemberg sind im Jahr 2021 die Treibhausgas-Emissionen gestiegen. Nach ersten Schätzungen des Statistischen Landesamtes wurden 73 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente ausgestoßen. Das sei ein Plus von 5,6 Prozent gegenüber dem Jahr 2020, teilte die Behörde am Montag mit. Damit sei der seit 2017 anhaltende Abwärtstrend bei den Treibhausgasen unterbrochen worden, hieß es. Die kräftige Zunahme im Jahr 2021 war laut Statistischem Landesamt hauptsächlich auf den außerordentlichen Anstieg der Steinkohleverstromung zurückzuführen. Gründe seien stark gestiegene Erdgaspreise, eine vergleichsweise kühle Witterung und die gestiegene Stromnachfrage. Damit liegt Baden-Württemberg den Angaben zufolge hinter den Zielen der Novelle des Klimaschutzgesetzes aus dem Jahr 2021 zurück. Die Treibhausgas-Emissionen sollen demnach bis 2030 gegenüber 1990 um mindestens 65 Prozent sinken. Der aktuelle Stand im Vergleich zu 1990 - also nach 32 Jahren – betrage minus 19,4 Prozent.

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Autor/in
SWR