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Zum Abschluss der dritten Warnstreikwoche haben sich landesweit 8.000 Beschäftigte der Metall- und Elektroindustrie beteiligt. Trotzdem scheint eine Lösung des Tarifstreits in Sicht.

Noch läuft die Warnstreikwelle in der Metall- und Elektroindustrie. Am Freitag haben sich laut IG Metall landesweit 8.000 Beschäftigte beteiligt. Unter anderem bei Firmen in Stuttgart, Biberach, Ulm, und Villingen-Schwenningen.

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IG Metall noch zurückhaltend

Während die Gewerkschaft weitere Aktionen angekündigt hat, zeichnet sich eine Lösung in dem festgefahrenen Tarifkonflikt ab: In Nordrhein-Westfalen sind die Metall-Arbeitgeber von ihrer Forderung nach einer Nullrunde abgerückt. Sie kündigten an, der IG Metall für dieses Jahr eine Einmalzahlung anzubieten. Eine Lohnerhöhung soll es dann 2022 geben.

Neben Baden-Württemberg war auch Nordrhein-Westfalen immer wieder Pilotbezirk für die wichtige Branche mit über drei Millionen Beschäftigten. Zur Offerte der Arbeitgeber sagte der IG Metall-Chef von Nordrhein-Westfalen Knut Giesler, man warte ab, die Warnstreiks gingen weiter.

Gespräche in Baden-Württemberg kommende Woche

Auch IG Metall und Arbeitgeber in Baden-Württemberg wollen sich noch vor Ostern zu weiteren Verhandlungen treffen. Die Ankündigung der Metall-Arbeitgeber in NRW wollten weder IG Metall Baden-Württemberg noch der Unternehmerverband Südwestmetall kommentieren.

Stuttgart

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