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Bis zu 6.000 Menschen versorgen sich in der Freiburger Tafel jeden Monat mit günstigen Lebensmitteln. Schon lange vor Corona haben die Verantwortlichen ein Ticketsystem eingeführt - anders als in Zürich.

Mit einem Ticketsystem verhindert der Freiburger Tafelladen lange Warteschlangen. Das Konzept gab es schon vor Corona, nun bewährt es sich besonders. So ist der Einkauf für die Kundinnen und Kunden planbarer. "Dann wissen sie genau, dass sie zum Beispiel zwischen 11:30 und 12:00 Uhr hierherkommen können und auch dran kommen", erklärt Wendelin Schäuble von der Tafel in Freiburg.

Deutlich mehr Nachfrage auch in Zürich

Ganz anders ist die Lage in Zürich. Dort werden die Schlangen vor den Tafelläden seit Wochen immer länger. Menschen harren dort bei jedem Wetter bis zu drei Stunden aus, bevor sie an der Reihe sind. Und die Nachfrage steigt, denn die Arbeitslosigkeit hat während der Corona-Pandemie deutlich zugenommen. Um die teuren Lebenshaltungskosten zu bezahlen, reicht das Kurzarbeitergeld oft nicht aus. Mit den steigenden Temperaturen und der andauernden Krise rechnet man in Zürich damit, dass der Zustrom zu den Tafelläden noch einmal deutlich anwachsen wird.

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