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Seit Mitte Februar schnürt sich Gerald Klamer seine Wanderschuhe. 6.000 Kilometer will der Förster durch Deutschland wandern und dabei auf den Zustand des Waldes aufmerksam machen. Am 64. Tag ging es vom Feldberg über Schluchsee in die Wutachschlucht.

Die Trockenheit hat den Fichten zugesetzt, das hat Gerald Klamer in Mitteldeutschland deutlich gesehen. "Das Gebot der Stunde ist daher Mischwald", so Klamer. Da freue es ihn, dass er im Schwarzwald neben vielen Fichten auch die heimische Weißtanne sehe. Wo er gerade entlang wandert, kann im Internet mitverfolgt werden. In seinem Blog "waldbegeisterung.blogspot.com" schreibt er auf, was er auf seiner Wanderung erlebt.

Vor 64 Tagen ist der Förster in Marburg zu Fuß aufgebrochen. 6.000 Kilometer will Klamer durch die Wälder Deutschlands wandern und dabei auf den Zustand des Waldes aufmerksam machen. In Gesprächen mit Forstämtern, Naturschutzorganisationen und Wanderern erlebe er große Sorge vor dem Klimawandel. Klamers Botschaft: Die Hoffnung, den Wald zu erhalten, dürfe nicht verloren gehen.

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