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In Freiburg ist am Samstag ein Wahlkampfstand der AfD auf dem Platz der Alten Synagoge angegriffen worden. Ein Polizeisprecher bestätigte einen entsprechenden Bericht der Partei. Demnach warfen bis zu zehn vermummte Personen Eier auf den Informationsstand und bedrohten die Wahlkampfmitarbeiter. Der Stand habe daraufhin eine Stunde früher als geplant abgebaut werden müssen, so der Polizeisprecher. Die AfD machte in einer Mitteilung "linksextreme Kleingruppen" für den Angriff verantwortlich. Der Kreisverband der Grünen verurteilte den Vorfall: "Angriffe auf Wahlkampfstände schaden der Demokratie.“ Alle politischen Kräfte müssten sich von Gewalt und Verrohung im politischen Diskurs distanzieren. Erst in der vergangenen Woche hatte es einen Angriff auf einen AfD-Wahlstand in Schorndorf (Rems-Murr-Kreis) gegeben. Im Anschluss hatte die Partei zu einer Kundgebung aufgerufen und Kritik am Innenministerium wegen mangelnder Sicherheit an Informationsständen geübt.

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