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Der Snowpark von Zermatt ist ein Paradies für Freerider. Doch der Sport birgt Gefahren: Jeder zehnte Unfall beim Skifahren passiert in einem Snowpark.

Es sind vor allem Rücken- und Kopfverletzungen, und es geht nicht immer glimpflich aus. Die Hauptursache von Unfällen in den Snowparks ist, wie meist im Skisport, dass die Fahrer ihr Können überschätzen. Deshalb plädiert Benedikt Heer von der Beratungsstelle für Unfallverhütung in Bern dafür, "Snowparks so zu bauen, dass sie Fehler verzeihen. Das heißt, dass immer genug Sicherheitsspielraum bleibt, damit sich der Fahrer nicht schwer oder sogar lebensgefährlich verletzt, wenn etwas schiefgeht".

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Und für Anfänger heißt das: Nicht zu viel auf einmal wollen! Yannic Lerjen ist Skilehrer in Zermatt. Er kennt das Risiko und versucht, seinen Schüler dafür zu sensibilisieren: "Die wollen auf Fotos und Videos immer der Beste und Coolste sein. Da kann ziemlich schnell etwas passieren." Lerjen war selbst lange in der Freerider-Szene ganz vorn dabei und kann daher glaubhaft die wichtigsten Grundsätze vermitteln: Erst denken, dann handeln – erst schauen, dann springen!

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