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Besonders viele linksextremistische Vorfälle hat es in Freiburg gegeben. Das geht aus dem aktuellen Verfassungsschutzbericht für das Jahr 2019 hervor, der nun veröffentlicht wurde.

Der Verfassungsschutzbericht für Baden-Württemberg 2019 thematisiert mehrere schwere Gewalttaten. Somit wurde Freiburg" zu einem Schwerpunkt linksextremistischer Gewalt, wie es im Bericht steht. Demnach kam es zwischen dem 16. und 26. Oktober, im Zeitraum der Autonomen Kulturtage", beinahe täglich zu Brand-und Farbanschlägen auf Autos und Firmengebäude.

Interview mit Extremismusforscher

Der Extremismusforscher Ulrich Eith von der Universität Freiburg schätzt ein, wie groß die Gefahr in der Stadt ist (Interview im Audio). Ihm zufolge handelt es sich um ein neues Phänomen. Die Gewalttaten, die im Bericht behandelt würden, hätten sich an einem Thema entzündet: Wohnungsnot beziehungsweise bezahlbarer Wohnraum.

Freiburgs Oberbürgermeister Martin Horn setzt sich dafür ein, gegen rechte und linke Gewalt klare Kante zu zeigen (SWR-Interview im Video).

Anstieg extremistischer Gewalttaten

Insgesamt geht aus dem Bericht hervor, dass die Gefahr von Rechtsextremismus in Baden-Württemberg 2019 zugenommen hat. Zugleich sei auch die Zahl linksextremer Gewalttaten deutlich gestiegen (zusammenfassender Bericht im Audio).

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