Freiburg

Warnstreik von ver.di

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Kurz vor der dritten und vorerst letzten Verhandlungsrunde für die Mitarbeiter von Kitas, Schulkindbetreuung und sozialen Diensten sind landesweit tausende auf die Straße gegangen. In Freiburg waren es 1.500 Protestierende. Zum dem Warnstreik hatte die Gewerkschaft ver.di aufgerufen. Die Arbeitsniederlegungen hatten vor allem für Eltern gravierende Folgen, die zum wiederholten Mal eine alternative Betreuung für ihre Kinder suchen mussten. ver.di-Landeschef Martin Gross forderte in Freiburg die baden-württembergischen Arbeitgeber auf, sich innerhalb der Vereinigung Kommunaler Arbeitgeber für ein gutes Ergebnis einzusetzen. Die enorme Beteiligung im Land, fast doppelt so viele wie bisher, und der absolute Wille der Streikenden sollte die letzten Arbeitgeber aufgeweckt haben, sagte Gross. ver.di fordert ein verhandlungsfähiges Angebot der Arbeitgeber. Die dritte Verhandlung findet am kommenden Montag in Potsdam statt.

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