zwei Windräder vor einem Nebelmeer

Neues, effektiveres Windrad ersetzt die alten

Windrad am Schauinsland wird gesprengt

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Am Schauinsland laufen die Vorbereitungen für die Sprengung eines Windrads. Die Flügel sind bereits abgenommen, der Turm wird am 1. September gesprengt. Er soll umfallen "wie ein Baum".

Derzeit laufen am Freiburger Hausberg, am Schauinsland, die Vorbereitungen für die Sprengung eines von zwei alten Windrädern. Nachdem die Flügel abgenommen wurden, wird jetzt die Elektronik ausgebaut. Der Turm soll am 1. September gesprengt werden.

Es ist ein ungewohnter Anblick für die Freiburgerinnen und Freiburger: Von dem Windrad an der Holzschlägermatte auf dem Schauinsland ist nur noch der Turm übrig. Fachleute bereiten das Bauwerk auf sein Ende vor. Vor mehr als einer Woche hatten sie das Windrad schon vom Stromnetz genommen. Als nächstes werden noch einige Gegenstände und die Elektronik ausgebaut.

Windrad soll umfallen "wie ein Baum"

Am Freitag, den 1. September, soll das Windrad voraussichtlich gegen 14 Uhr gesprengt werden. Die Straße wird eine Stunde vorher gesperrt. Geplant ist, dass der Turm umfällt wie ein Baum und nicht in sich zusammensackt. Dafür wird eigens eine Fläche vorbereitet, auf die der Turm fallen kann. Es wird sozusagen ein Bett aufgeschüttet.

Nach 10 Sekunden ist alles vorbei

Laut Lukas Schuwald, einer der Geschäftsführer der Ökostromgruppe Freiburg, stellt die Sprengung die schonendste Variante für Mensch und Natur dar. Alternativ hätte der Turm in Einzelteile zerlegt werden können, doch dies hätte tagelangen Baulärm bedeutet. Die Sprengung soll insgesamt nur zehn Sekunden dauern. Der Turm soll anschließend zerkleinert werden. Wenn er da liege, sei das recht einfach und ginge schnell, so Schuwald. Die Sprengung können Interessierte unter anderem vom Schönberg aus gut beobachten. Die beiden alten Windräder auf dem Schauinsland sollen durch ein einziges, neues Riesenwindrad ersetzt werden.

Wartung und Bau von Windrädern

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SWR

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