Sportlerehrung in Freiburg (Foto: SWR, Sebastian Bargon)

Sportlerehrung 2022 im Olympiastützpunkt Freiburg

80 Athletinnen und Athleten in Freiburg ausgezeichnet

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Sebastian Bargon
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Lara Schwalb

Die erfolgreichsten Sportlerinnen und Sportler Südbadens sind im Olympiastützpunkt Freiburg-Schwarzwald geehrt worden. Eine besondere Auszeichnung bekam Sabine Spitz.

Den Anfang der Veranstaltung machte die Präsentation eines Videos. Sportschützen, Beachvolleyballerinnen, Flossenschwimmer: Athletinnen und Athleten verschiedenster Sportarten flimmerten über eine Leinwand und stimmten die Gäste auf die 22. Sportlerehrung im Olympiastützpunkt Freiburg-Schwarzwald ein. Insgesamt erhielten 80 Sportlerinnen und Sportler mit und ohne handicap eine Auszeichnung. Die Ehre, Mitglied der Hall-of-Fame des Stützpunktes zu sein, wurde zwei von ihnen zu Teil.

Sportlehrehrung wegen Corona mehrmals verschoben

Gundolf Fleischer, Vorsitzender des Olympiastützpunktes Freiburg e.V., war sichtlich froh, dass die Veranstaltung nun wieder stattfinden konnte. Denn auf Grund von Corona musste die Sportlerehrung in den letzten zwei Jahren mehrmals verschoben werden.

"Wir freuen uns sehr, dass wir bei den Olympiaden in Tokio und Peking aus südbadischer Sicht insgesamt sehr gut abgeschnitten haben."

Besonders beeindruckend sind die Ergebnisse der paralympischen Spiele: Fast alle Siegerinnen und Sieger kommen aus dem Regierungsbezirk Freiburg.

Sabine Spitz erhält Südbadischen Sportpreis 2022

Sabine und Spitz und Gundolf Fleischer bei der Sportlerehrung (Foto: SWR, Sebastian Bargon)
Sebastian Bargon

Die Radrennfahrerin Sabine Spitz ist 2019 ihre letzte Marathon-WM gefahren. Für ihr Lebenswerk wurde sie nun mit dem Südbadischen Sportpreis 2022 ausgezeichnet. Mit dieser Ehrung hatte die Athletin aus Herrischried (Landkreis Waldshut) nicht gerechnet: "Ich bin total überrascht. Herzlichen Dank!". Sie genießt mittlerweile ihre freie Zeit mit der Familie in vollen Zügen.

Ringerin kommt hochschwanger zur Verleihung   

Auch Aline Rotter-Focken aus Triberg (Schwarzwald Baar-Kreis) hat nach ihrem Olympiasieg in Tokio ihre aktive Karriere im Ringen beendet. Hochschwanger wurde die Ringerin nun gemeinsam mit Martin Fleig, paralympischer Athlet im Bereich des nordischen Skisports, in die Hall-of-Fame des badischen Sportbundes in Freiburg aufgenommen.  

"Ich habe mich gefreut, dass ich heute herkommen konnte. Dem Kleinen habe ich gut zugeredet, damit er ruhig bleibt und ich so mal alle wiedersehen kann."

Rotter-Focken bleibt dem Ringen weiterhin treu: Als Leistungssport-Referentin beim deutschen Ringerbund will sie die Sportart voranbringen. Vor allem unter den Frauen soll das Ringen populärer werden. Priorität hat bei ihr aber jetzt erstmal die Geburt ihres Kindes. 

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