Skifahrer am Grafenmattlift am Feldberg lassen auf die Höhe ziehen, um Skivergnügen zu genießen (Foto: Liftverbund Feldberg)

Tourismus zum Jahreswechsel

Durchwachsene Zwischenbilanz und Hoffen auf Schnee im Hochschwarzwald

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Leichtes Aufatmen im Wintersportgebiet: Nach scharfem Corona-Lockdown zum Jahreswechsel 2020/2021 waren jetzt wieder Touristen im Hochschwarzwald.

Die Tourismusbetriebe im Hochschwarzwald ziehen eine durchwachsene Zwischenbilanz der aktuellen Saison. Man sei mit einem blauen Auge davongekommen, was das Weihnachts- und Neujahrsgeschäft angehe, sagte Volker Hasselbacher, stellvertretender Geschäftsführer der Hochschwarzwald Tourismus GmbH. Die endgültigen Übernachtungszahlen werden zwar erst in einigen Monaten vorliegen, nach dem coronabedingten Total-Lockdown über den Jahreswechsel 2020/2021 hatte man jetzt zumindest wieder Gäste.

Viele Gäste aus der Schweiz und anderen Ländern sind weggeblieben

Zahlreiche Touristen aus der Schweiz, die zur wichtigsten Gruppe der Urlauber im Hochschwarzwald zählen, sind wegen der schwierigen Rahmenbedingungen nicht gekommen. Auch Touristen aus anderen Ländern stornierten ihren Urlaub, da sie wegen geltender Coronabestimmungen nach der Rückreise aus einem Winterurlaub im Schwarzwald einer Quarantäne aus dem Weg gehen wollten. "Viele scheint das abgeschreckt zu haben", so Volker Hasselbacher.

Liftverbund Feldberg hofft auf Schneefälle

Wie sich das Wintergeschäft für den Hochschwarzwald in den kommenden Wochen entwickeln wird, hängt auch vom Wetter ab. Denn die Touristen wollen in einer Winterlandschaft Ski fahren, langlaufen und wandern gehen. Johannes Albrecht, stellvertretender Vorsitzender des Liftverbundes Feldberg, ist da zuversichtlich. "Die Wettervorhersagen sehen Schneefälle für die kommenden Tage vor", so Albrecht. Die Schnee-Kanonen im Feldberggebiet würden wegen der kalten Temperaturen derzeit zusätzlich auf Hochtouren laufen.

Ski fahren bis Anfang April?

Selbst wenn zwischenzeitliches Tauwetter das Wintervergnügen auf den Pisten kurzzeitig eingebremst habe, seien, so Johannes Albrecht, die bisherigen 35 Betriebstage im Feldberggebiet bei Ski- und Sesselliften so schlecht nicht. Man habe zu Beginn Anfang Dezember rund 4.500 Wintersporttreibende gehabt, ansonsten pro Tag bis zu 2.500 Menschen auf Hängen und Pisten. Werden die Wintersportbedingungen mit den vorhergesagten Schneefällen noch besser, könne man den Gästen Skivergnügen bis Anfang April bieten.

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