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Die Schweiz gehört zu den Lieblingszielen chinesischer Touristen. In der Folge des Corona-Virus bleiben sie aber weg und die Hotels haben hohe finanzielle Verluste zu beklagen.

Im Grand Hotel Europe in Luzern ist es beunruhigend ruhig geworden. Das Hotel hat sich auf Gruppenreisen aus China spezialisiert. Doch diese kommen seit dem Corona-Virus nicht mehr in die Schweiz. Das Haus mit seinen 177 Betten ist nur noch zu 50 Prozent ausgebucht. Das hat Folgen. Conrad Meier, Grand Hotel Europe: "Wir müssen ganz sicher – wenn das so weitergeht – herunterfahren. Wir sind schon dabei einen Maßnahmenplan zu erstellen."

Dauer

Allein wegen des Gruppenreiseverbots rechnet Schweiz Tourismus für den Februar mit einem Verlust von 50.000 Übernachtungen schweizweit, das entspricht etwa einem Umsatz von 19 Millionen Schweizer Franken. Die Frage lautet nun: Wie lange hält der Grippeausbruch in China noch an.

Simon Bossart, Asien-Pazifik Direktor, Schweiz Tourismus: "Am schlimmsten wäre es, wenn die Grippe nicht unter Kontrolle zu bekommen ist und sagen wir bis April oder Mai die Situation unverändert bleibt. Dann wird es schwierig. Aber dann ist der Tourismus das geringere Problem, dann hat man ganz andere Probleme."

Trotzdem. Wenn der Reise-Stopp aus China anhält wird so mancher Tourismuszweig in der Schweiz richtig Probleme bekommen.

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