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Wenn es in diesen Corona-Zeiten nicht genügend Schutzmasken gibt, machen wir eben selbst welche. Das sagte sich die Heitersheimer Feuerwehr und hat eine Näh-Aktion ins Leben gerufen.

Nähen statt arbeiten – als Stylistin gehe im Moment sowieso nichts, sagt Sara Wiggenhauser, also könne sie die Zeit auch sinnvoll nutzen und nähen für einen guten Zweck. Schutzmasken für die Feuerwehr oder Polizei aus gutem Stoff und viel Kreativität. Die Mutter von Tim näht auch Masken, eine Maske soll der Postbote kriegen: "Lieber Postbote", schreibt Tim, "du bist auch einer dieser Helden. Möchtest du eine Maske haben?" – und legt sie neben den Briefkasten.

Dauer

Der Coronavirus breitet sich weiter aus , aber es fehlt an Schutzkleidung – vor allem ab Schutzmasken – und zwar nicht nur in den Krankenhäusern, sondern überall wo Menschen eng miteinander in Kontakt kommen: Bei Polizei, Rettungsdienst, Feuerwehr oder auch im Einzelhandel. Dem müsste doch beizukommen sein, lautet deshalb die Devise der Feuerwehr in Heitersheim (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald) für ihre Näh-Aktion.

Ronja Weber ist eine von über 50 Frauen aus dem Markgräflerland, die bei dieser Aktion mitmachen. Es sei unfassbar, wie viele – vor allem Frauen – spontan dabei sind, freut sich Kai Ullwer von der Heitersheimer Feuerwehr, selbst aus dem Sanitätshaus in Sulzburg wurde eine Nähstube.

Das Nähen handgemachter Schutzmasken in ländlicher Serienproduktion – Ausdruck einer sozialen Veränderung – auch das macht Corona möglich.

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