STAND

Richtig schwitzen in der Sauna, ist das in Zeiten von Corona möglich? Ja, wenn auch eingeschränkt - laut der Corona-Verordnung des Landes-Sozialministeriums. Das sind die aktuellen Regelungen.

Ein Besuch in der Sauna kann so entspannend sein wie ein Kurzurlaub. Aber geht das in Zeiten von Corona überhaupt? Ja, wenn auch unter Auflagen. Das Saunahaus in March (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald) etwa hat wieder geöffnet. Es ist Damensaunatag, der sehnlichst erwartet wurde, wie eine Besucherin sagt: "Ich warte seit Wochen darauf. Dieser Mittwochnachmittag ist der Tag in der Woche, wo nichts dazwischenkommen darf." Eine andere ergänzt: "Gott sei Dank, kann ich nur sagen. Ohne Sauna kann ich nicht leben, auch für den Körper brauche ich das."

Wie läuft das Saunieren in Corona-Zeiten ab?

In der aktuellen Situation gibt es einiges zu beachten. "Die Aufguss-Sauna ist jetzt nur eine heiße Sauna, und es dürfen maximal acht Personen rein", sagt Saunameisterin Melanie Sacher. Schwitzen in geschlossenen Räumen ohne Luftzirkulation, auf den ersten Blick scheint es fahrlässig zu sein, in Pandemie-Zeiten eine Sauna aufzusuchen.

Saunagänge trotzdem möglich

Saunameisterin Melanie Sacher erklärt, warum das Sozialministerium des Landes trotzdem grünes Licht gegeben hat: "Durch die trockene Hitze ist der Umflug der Viren beziehungsweise der Körperflüssigkeiten gestoppt." Deswegen gebe es kein erhöhtes Risiko. Der natürliche Feind der Aerosole ist die finnische Sauna. Mindestens 90 Grad, befeuert mit Holz - das ist eine gute Umgebung.

Saunen in Freibädern oft noch geschlossen

Aktuell haben viele Bäder ihre Saunen noch geschlossen: Darunter die Vita Classica in Bad Krozingen, die Balinea Therme in Bad Bellingen und das Badeparadies in Titisee Neustadt (alle Kreis Breisgau-Hochschwarzwald). Doch die Hygienekonzepte stehen in einzelnen Fällen schon. So öffnet der Saunabereich des Badeparadieses am 26. Juni mit der Gesamtöffnung des Bades.

STAND
AUTOR/IN