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Der Jahreswechsel in Südbaden ist weitgehend ohne größere Zwischenfälle verlaufen. In Freiburg waren die Straßen wie leergefegt. In Bad Säckingen brannte eine Doppelgarage aus.

Die Polizei kontrollierte die Nacht über das Geschehen in der Freiburger Innenstadt. Die Menschen hielten sich weitgehend an die von der Bundesregierung vorgegebenen Corona-Maßnahmen. Die Zahl der Einsätze in der Nacht zum neuen Jahr hielt sich in Grenzen, hieß es seitens der Polizei. Beim Polizeipräsidium Offenburg gingen zahlreiche Hinweise auf privaten Feiern und Zusammenkünften im öffentlichen Raum ein, die nicht der Corona-Verordnung entsprachen. Mit insgesamt 140 Einsätzen blieb es aber auch dort vergleichsweise ruhig.

Bad Säckingen: Garagenbrand führt zu Großeinsatz

In Bad Säckingen (Kreis Waldshut) gab es einen Großeinsatz von Polizei und Feuerwehr. Dort brannte eine Garage vollständig aus - samt zwei Fahrzeugen. Zwei Wohnhäuser wurden stark beschädigt und sind derzeit unbewohnbar. Zwei Menschen mussten im Krankenhaus wegen Rauchgasvergiftungen behandelt werden. Ursache für den Brand könnte eine im Mülleimer entsorgte abgebrannte Feuerwerksbatterie gewesen sein. Der Sachschaden wird auf rund 200.000 Euro geschätzt.

Feuerwehrleute und -fahrzeuge vor einem brennenden Gebäude (Foto: Kamera24)
Großeinsatz der Feuerwehr in Bad Säckingen Kamera24

Stromausfall in Emmendingen

Das neue Jahr ist in Teilen Emmendingens ohne Strom gestartet. Kurz nach Mitternacht wurde nach Angaben von Netze BW eine Störung gemeldet. An der Behebung werde gearbeitet, hieß es am Freitagmorgen auf der Internetseite des Unternehmens. Ein Sprecher der Emmendinger Feuerwehr berichtete, dass mehrere Straßenzüge der 28.000-Einwohner-Stadt seit der Nacht ohne Strom seien. Es sei wohl eine Stromleitung durchgeschmort. Einige Straßen hätten in der Nacht wieder Strom bekommen, andere seien aber noch am Vormittag ohne Stromversorgung gewesen. Die Feuerwehr habe mehrere Anrufe deshalb bekommen. Die "Badische Zeitung" hatte online zuerst über den Vorfall berichtet.

Tödlicher Neujahrsstart im Elsass

In der Silvesternacht ist ein 25-jähriger Mann im elsässischen Boofzheim (Bas-Rhin), rund 30 Kilometer südlich von Straßburg, beim Abfeuern eines Feuerwerkskörpers tödlich verletzt worden. Ein Bekannter erlitt schwerste Gesichtsverletzungen, teilte die französische Präfektur mit. Die beiden wollten einen selbstgebauten Feuerwerksmörser zünden, der zunächst aber nicht los ging. Als die beiden Männer nachsahen, explodierte der Sprengkörper. Dabei wurden dem 25-Jährigen der Kopf abgerissen, wie die französischen Behörden weiter mitteilten. Der schwer verletzte 24-jährige Mann kam ins Krankenhaus und wird derzeit dort behandelt.

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Freiburg

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