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Auch in südbadischen Grundschulen und Abschlussklassen ist am Dienstag der zweite Tag mit Präsenz-Unterricht wieder angelaufen. Für viele Schulen war die Vorbereitung ein logistischer Kraftakt.

So wurde zum Beispiel auch an der Max Weber Berufsschule in Freiburg die Rückkehr der Jugendlichen detailliert geplant. Insbesondere kleinere Klassen sollen zur Infektionsprävention beitragen, so Rektor Frank Kühn im SWR.

Die Profile der Max Weber Schule bieten den Schülerinnen und Schülern Chancen den nächsten Schritt in ihrer Bildungslaufbahn zu machen. Die Schüler im Vollzeitbereich erwerben die Fachschulreife, die Fachhochschulreife oder die Allgemeine Hochschulreife. In der Berufsschule wird in 17 verschiedenen Ausbildungsberufen der Berufsfelder Wirtschaft und Gesundheit unterrichtet. Für Abiturienten gibt es spezielle Ausbildungsberufe im Bereich Steuern und Handel. Normalerweise werden dort 2.800 SchülerInnen unterrichtet.

Bedenken: Präsenz-Unterricht könnte nur von kurzer Dauer sein

Mit der Wiederaufnahme des Präsenz-Unterrichts in vielen Grundschulen und Abschlussklassen im Land bleiben wegen des Coronavirus die Abstand- und Hygieneregeln überall erste Schülerpflicht. Während die einen die Lockerung begrüßen, haben andere Bedenken. Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte gingen mit durchaus gemischten Gefühlen an die Arbeit. Trotz ausgeklügelter Hygienekonzepte an den Schulen glauben viele, dass der Präsenzunterricht nur von kurzer Dauer sein wird. Denn in vollbesetzten Zügen, Bussen und Straßenbahnen, die Schüler befördern, habe das Virus beste Chancen sich wieder zu vermehren.

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