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Mindestens 20 Euro kostet es jetzt in Freiburg, wenn Autofahrer auf dem Bürgersteig parken. Damit will die Stadt mehr Platz für Fußgänger schaffen.

Insbesondere für Menschen mit Rollatoren, Rollstühlen oder Kinderwagen sind zugeparkte Bürgersteige ein Ärgernis. Rechtlich war das Parken auf Gehwegen schon immer nur auf ausgewiesenen und gekennzeichneten Flächen erlaubt. Das eigentlich verbotene Abstellen von Autos auf den Bürgersteigen wurde bislang aber oft geduldet. Problem: Wenn Autos in schmalen Straßen nun stattdessen auf der Fahrbahn parken, dann kann es dort sehr eng werden.

"Wir haben Rettungsdienste, Feuerwehr, Müllabfuhr - die müssen auch durchkommen. In einigen Straßen müssen wir mit der Verkehrsbehörde überlegen, ob man da auch Halteverbote einrichtet. Da kann Parkraum verloren gehen, das ist klar."

Das Landesverkehrsministerium hat die Kommunen angewiesen, Falschparker konsequent zu ahnden. Voraussichtlich ab dem Herbst wird die Ordnungswidrigkeit noch teurer. Dann sieht der neue Bußgeldkatalog mindestens 55 Euro Strafe vor für das verbotene Abstellen von Fahrzeugen auf Gehwegen.

Freiburg

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