Die Intensivstation am Uniklinikum in Freiburg ist derzeit trotz Corona-Variante Omikron nicht überlastet (Foto: SWR)

Virologie der Uni-Klinik Freiburg

Ortenaukreis: Erster Affenpocken-Fall in Baden-Württemberg

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Baden-Württemberg hat den ersten offiziellen Fall einer Affenpockenvirus-Infektion - so das Sozialministerium am Montagnachmittag.

Wie das baden-württembergische Sozialministerium am Montagnachmittag mitteilte, wird ein Reiserückkehrer aus Spanien am Uni-Klinikum in Freiburg behandelt. Der Patient habe Fieber und Husten und weise die für das Affenpockenvirus typische Hautveränderungen auf. Sein Zustand sei aber stabil, so das Sozialministerium.

Diagnose per PCR-Analyse - Genom-Sequenzierung läuft

Der Patient aus dem Ortenaukreis werde seit Sonntagabend stationär behandelt. Die Diagnose ist demnach aufgrund der Symptome und einer PCR-Analyse gestellt worden. Eine Genom-Sequenzierung laufe derzeit im Institut für Virologie des Universitätsklinikums in Freiburg.

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Amt untersucht weiteren Fall - Quarantäne-Anordnung möglich

Nach dem ersten bekannten Fall von Affenpocken in Baden-Württemberg läuft im Gesundheitsamt im Ortenaukreis die Kontaktnachverfolgung. Kai Hockenjos, Pressesprecher des Landratsamts Ortenaukreis, sagte dem SWR, man arbeite eng mit dem Landesgesundheitsamt und dem Robert Koch-Institut zusammen. Das Amt spreche sich auch wegen einer möglichen Quarantäne-Anordnung für Kontaktpersonen ab. Bis Ende der Woche erwartet die Behörde Ergebnisse der laufenden Laboruntersuchungen. Außerdem werde ein Verdachtsfall geprüft, weitere Informationen gibt es dazu aber noch nicht.

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