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Strom sparen will eigentlich jedes Unternehmen. Allein schon aus finanziellen Gründen, aber auch, um die Umwelt zu schonen. Die metallverarbeitende Firma Erdrich aus Oppenau (Ortenaukreis) hat dafür mehrere 100.000 Euro investiert.

Unter anderem in eine neue Trafo-Station hat Erdrich investiert. Und diese Trafo-Station ist ausgerüstet mit einer speziellen Technik der Livarsa GmbH aus Zell am Harmersbach, ebenfalls im Ortenaukreis. Diese Technik sorgt dafür, dass im Prinzip weniger Strom verloren geht. Erdrich hat dadurch weniger Kosten und produziert weniger Kohlendioxid.

Bei Erdrich in Oppenau wird 24 Stunden am Tag gedreht und gefräst. In der Produktionshalle stehen 50 Maschinen und kleine Roboter. Das Ergebnis sind Teile aus Aluminium, Stahl und Edelstahl und die landen schließlich bei Kunden, die damit größere Maschinen bauen.

Moderne Technik verhindert Strom-Verluste

Rund eine halbe Million Euro zahlt Erdrich im Jahr allein für Strom. Aber das soll nun weniger werden - dank der neuen Trafo-Station und der darin eingebauten Technik der Livarsa GmbH. Diese Firma aus Zell am Harmersbach hat ein kompliziertes System entwickelt, das dabei hilft, weniger Strom zu verlieren.

Erdrich mit 66 Tonnen weniger CO2 pro Jahr

180 dieser Systeme hat die Livarsa GmbH in Deutschland, Österreich und der Schweiz in den vergangenen zehn Jahren eingebaut. Zwischen 30 und 200.000 Euro kostet das die Unternehmen jeweils. Bei Erdrich in Oppenau jedenfalls ist man froh über die neue Trafo-Station inklusive modernster Technik. Das Unternehmen stößt jetzt 66 Tonnen weniger CO2 pro Jahr aus.

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