Freiburg

Opfer sagen in Prozess um schweren sexuellen Kindes-Missbrauch aus

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Im Prozess um den jahrelangen schweren sexuellen Kindes-Missbrauch von zwei Mädchen haben vor dem Landgericht Freiburg am Mittwoch die zwei inzwischen jugendlichen Opfer ausgesagt. Eine umfangreiche Aussage zu sämtlichen Taten blieb ihnen aber erspart. Die beiden Mädchen sollen fast ausschließlich zu den Folgen der Taten befragt werden. Denn: Dass er die zwei Mädchen über Jahre hinweg sexuell missbraucht hat, das hat der Angeklagte inzwischen gestanden - konkret hat er rund 100 Taten zwischen 2016 und 2019 zugegeben. Die Taten seien nicht zu entschuldigen, hatte er in einer Erklärung über seinen Verteidiger verlesen lassen. Zuvor hatte es mehrere Verständigungsgespräche zwischen allen Verfahrensbeteiligten gegeben. Dabei hatte man sich darauf verständigt, sich im Verfahren auf die Taten zu beschränken, bei denen die Mädchen noch unter 14 Jahren alt waren. Dafür muss der Angeklagte mit sechs bis sieben Jahren Haft rechnen.

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SWR