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Der Naturschutzbund Deutschland NABU ruft wie jedes Jahr zur "Stunde der Gartenvögel" auf. Der Bestand von Amsel, Drossel, Fink und Star geht Jahr für Jahr zurück. Deshalb sei es sehr wichtig bei der Zählung mitzumachen.

Vögel zu beobachten und zu zählen ist eine Geduld-Sache. Aber es lohne sich immer, sagen Ralf Schmidt und Helmut Opitz vom NABU. Auch wenn längst nicht mehr so viele Vögel in unseren Gärten zu sehen sind, wie früher.

Vor allem die Blaumeise macht in diesem Jahr Sorge. Durch ein Bakterium ist der Bestand noch einmal zurück gegangen. Umso erfreulicher, dass am Freitagmorgen in einem Garten im Freiburger Osten zumindest eine aufgetaucht ist. Dazu ein paar brütende Spatzen und ein paar Mauersegler.

Wer bei der Zählung mitmachen möchte, bekommt Bestimmungshilfen beim NABU, sagt Ralf Schmidt: "Auf unserer Homepage gibt es Apps für digital Affine. Da kann man mit dem Smartphone digital arbeiten oder man kann auch eine Bestimmungshilfe als Flyer ausdrucken."

Wichtig sei vor allem, dass viele bei der Zählung mitmachen, denn der Bestand der Vögel sei schon dramatisch zurück gegangen, sagen die Naturschützer. Auch wenn man in Zeiten von Corona glaube mehr Vögel zu sehen, stimme das nicht. Die Menschen hätten einfach nur mehr Zeit, die Natur zu beobachten.

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