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Spielplätze, Museen, Zoos und andere Freizeitangebote dürfen gemäß der Corona-Verordnung von Mittwoch an wieder öffnen. In Freiburg ist zum Beispiel das Tiergehege Mundenhof wieder auf.

Aufatmen bei vielen Eltern im Land - endlich können sie mit ihren Kindern wieder auf die Spielplätze. Auch Tiergehege und einige Museen sind wieder offen . Alles unter strengen Auflagen. Doch das ist egal.  

Endlich wieder richtig herum toben

So ist auf dem Spielplatz am Mühlenbach in Offenburg am ersten Öffnungstag gleich was los und die Angst vor einer Ansteckung mit dem Virus vergessen: "Gott sei Dank, ich freue mich, dass sie wieder hier spielen dürfen“, sagt eine Mutter während ihre Kinder die Rutschbahn runtersausen. Es gilt ein Kind pro zehn Quadratmeter. Damit andere auch rutschen können, müssen sie an ein anderes Spielgerät gehen. Rücksicht und Disziplin ist gefordert, doch das scheint zu klappen, wie eine andere Mutter berichtet: "Mein Sohn wartet ganz geduldig bis er dran ist.“

Museums-Chef hofft auf buntes "Maskenbild"

Während sich die Kleinen austoben, freuen sich andere nun wieder auf kulturelle Aktivitäten. So öffnen in dieses Tagen auch die Museen wieder ihre Türen. Tilmann von Stockhausen, der Leiter der Freiburger Museen, muss darauf achten, dass sich die Besucher*innen nicht in die Quere kommen: "Es gibt Einbahnstraßen-Systeme und verschiedene Ein- und Ausgänge. Außerdem gilt eine Maskenpflicht.“ Der Museums-Chef hätte nichts gegen kreative und witzige Masken, damit das Ganze ein buntes Bild ergibt.

Tiere sehnen sich nach Publikum

Im Freiburger Westen ist eine Attraktion nun auch wieder zugänglich. Es stört auch nicht, dass die Polizei dort Streife fährt, um die Abstandsregeln zu kontrollieren. Für die Babyziegen, Äffchen, Mangalizaschweine, Bisons und Trampeltiere werde es höchste Zeit, dass sie endlich wieder Publikum haben, sagt Susanne Eckert vom Freiburger Mundenhof. Viele Tiere hätten es gespürt, dass etwas Wesentliches fehlt.

Betreten kann man das weitläufige Gelände nur noch an zwei bewachten Eingängen. Laut Leiterin Birte Boxler soll so gewährleistet werden, dass sich nur 2.000 Besucher*innen gleichzeitig im Tierpark aufhalten. Das sollen Ordnerteams kontrollieren. Sie sollen auch dafür sorgen, dass der Mindestabstand von 1,50 Meter eingehalten wird. Das gilt auch für die Spielplätze.

Vorerst noch kein Normalbetrieb

Die begehbaren Tiergehege und das Aquarium bleiben vorerst geschlossen. An den Wochenenden gelten Sonderregeln: Dann dürfen die Besucher nur mit dem Fahrrad oder zu Fuß zum Mundenhof kommen. Mit dem Auto darf nur anfahren, wer einen Behindertenausweis hat. Die Hofwirtschaft bietet Speisen und Getränke an, Biergarten und Gaststätte bleiben aber bis auf Weiteres gesperrt.

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