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Ab Donnerstag können auch Landwirte Corona-Soforthilfen beantragen, wenn sie durch die Krise in ihrer Existenz bedroht sind. Die Bundesregelung galt nur für verkaufende Betriebe wie Hofläden. Nun können auch Landwirte Hilfen beantragen, die in erster Linie produzieren. Für Landwirte gelten die gleichen Fördersätze wie für die übrige Wirtschaft: 9.000 Euro für Selbstständige und Betriebe bis fünf Mitarbeitern, 15.000 Euro für Unternehmen bis zehn Beschäftigte. Die einmaligen Zuschüsse gelten zunächst für drei Monate und müssen nicht zurückgezahlt werden. Ab Donnerstag sind die Soforthilfen des Bundes ins bereits laufende Landesprogramm integriert. Über die Bundeshilfen hinaus gewährt Baden-Württemberg aus eigenen Mitteln Betrieben bis 50 Mitarbeitern einen Zuschuss in Höhe bis zu 30.000 Euro, was für Unternehmen und Landwirtschaft gleichermaßen gilt. Nach Angaben des Wirtschaftsministeriums sind bisher in Baden-Württemberg knapp 150.000 Anträge von Selbständigen und Klein-Betrieben in Höhe von 1,4 Milliarden Euro ausbezahlt worden.

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